Volleyball World-League zu Gast in Berlin + Rappel Teil 2

Bei 30°C Lufttemperatur auch bei 230km/h auf der Autobahn ging es nun gestern zu besagtem Spiel nach Berlin. Nach perfekter Anreise und doch recht schneller erfolgreicher Parkplatzsuche (gestaltet sich rund um die Max-Schmeling-Halle manchmal doch recht schwierig), dabei erwies sich die Kopenhagener Straße mal wieder als Volltreffer, standen wir um ca. 18.40 Uhr vor der Max-Schmeling-Halle. Bestes Wetter und besagte Temperaturen trugen dazu bei, dass sich Volksfeststimmung/Sommerabendlaune vor der Halle breit machten. Fotos, kleiner Spielbericht im Arikel… Positiv erwiesen sich auch die vielen “Spätverkäufe” auf unserem letzten Stück zur Halle – Berliner Pilsener 1€ inkl. Pfand, Hasseröder 3,50€ …Was geht denn da ab? Gut, dann gabs halt Berliner Bier.

Vor der Halle noch ein paar Sonnenstrahlen gehascht und dann pünktlich zum Einschlagen die Plätze eingenommen. Auf einschlägigen Volleyballseiten wurde Argentinien vorgeworfen nur mit einem B-Kader anzureisen, da man als Ausrichter der Finalrunde der World-League automatisch an dieser Runde teilnimmt. Zu Überheblichkeit bestand jedoch kein Anlass, da im Spiel gestern kein klares 3:0 sondern ein 3:1 erzielt wurde. Die Argentinier sind dafür bekannt am zweiten Spieltag stärker aufzutreten. Wieder fit dagegen ist Kapitän Björn Andrae, nach einer Bauchmuskelzerrung – was imho momentan Mode oder ein Massenphänomen sein muss ;-) .

Einige Aufwärmstricks und -techniken konnte man sich super abschauen und werden vielleicht in unserem eigenen Ligabetrieb Verwendung finden. Das Einschlagen erweißt sich immer wieder als Spektakel wenn man sieht, welche Abschlaghöhen und -geschwindigkeiten mit so einem Ball erzielt werden können. Die Stabilität der Zuspiele beeindrucken mich als Zuspieler besonders. Immer auf den Punkt, werden die Angriffsdiven perfekt bedient. Patrik Steuerwald mit seinen 1,80m sieht zwischen der deutschen ersten Angriffsreihe irgendwie verloren aus, hat jedoch auch im Block eine anständige Höhe. Dies bewies er auch in Spiel, als er im Einerblock den argentinischen Diagonalangriff wie aus dem Bilderbuch herunterpflückte.

Nachdem Lauschen der argentinischen und deutschen Nationalhymne, ließ Nationaltrainer Lozano nichs anbrennen und schickte den deutschen “A”-Sechser aufs Feld. Der erste Satz war bestimmt durch das schnelle Spiel durch die Mitte. Im Gegensatz zu den letzten Spielen sahen wir schon recht früh Bälle, die das deutsche Team in den vergangenen Spielen kaum gezeigt hat – Zwei-Meter-Schuss. Im zweiten Satz war, wie im Spiel am Mittwoch, die Konzentration nicht einhundertprozentig da und es schlichen sich Annahmefehler ein. So konnte Zuspieler Steuerwald weniger Kombinationen spielen und der argentinische Block versuchte sich auf die Diagonal- und Außenpositionen einzustellen. Dies gelang jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Der erfolgreichste Angreifer der laufenden World League Robert Kromm und der ExFriedrichs -hafener Georg Grozer wussten sich trotzdem  durchzusetzen. Nach einem schwachen 2.Satz, der auch an Argentinien abgegeben werden musste, packte der deutsche Block beherzter zu und auch die Feldabwehr und Annahme fanden optimal den Weg zum Zuspieler Steuerwald der somit alle Karten in der Hand hatte. Wieder konnte die Mitte effektiver eingesetzt werden, welche hauptsächlich zu einem direkten Punkt führten. Auch Einzelaktionen ließen oft ein Raunen durch die Halle gehen. Speziell Georg Grozer im Aufschlag, als auch Patrick Steuerwald im Zuspiel setzten Akzente.

Schließlich gewann Deutschland dieses vierte von vier Spielen und setzt sich damit an die Gruppenspitze. Kuba trifft erst noch auf Polen für Spiel 3 und 4. Durch diese Spiele entscheidet sich, ob es Deutschland schafft in die Finalrunde einzuziehen. Neuigkeiten zum Verlauf der World-League findet Ihr dann natürlich hier.

Party-On für die deutsche Nationalmannschaft und ein schönes Wochenende.

Wir sehen uns auf der Warnemünder-Woche

der Rappel

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