Warnemünder Woche, Beachhandball und das Ertrinken von Hüten

Vom 2.7. – 4.7. hat es Maxi und mich an die Küste verschlagen. Genauer gesagt nach Warnemünde. Im vorraus hatten wir in einer Pension in Strandnähe gebucht. Die Lage der Pension war wirklich perfekt und die Unterkunft als solche auch traumhaft. Solltet Ihr mit dem Gedanken spielen auch mal in Warnemünde zu übernachten kann ich nur:

Appartmenthaus Stephan Jantzen
Am Strom 109
18119 Rostock
0381 51983-30

empfehlen. Wie durch den Link zu ersehen, liegt es direkt am alten Strom und in unmittelbarer Entfernung zum Strand. Dies erwies sich als unglaublich praktisch, da bereits am Samstag morgen über 25°C auf dem Thermometer abzulesen waren. Somit konnte ich im Laufe des Tage immer wieder gekühlte Getränke (Havanna Club Wasser) nachfassen, was ich auch des Öfteren machen sollte. Da ich bei diesem Ausflug nur Begleitung und Fahrer war und Maxi Turnier spielen wollte, konnte ich mich voll und ganz auf das”Faltstuhlsitzen und Sonne tanken” konzentrieren. Die Mädels des SG Seehausen kämpften derweil um Tore und Siege beim Rostocker Beachhandball Turnier, welches wohl alljährlich stattfindet. Dieser Sport ist mir doch zu hart und sehr befremdlich. Unzählige Fouls werden gepfiffen und Verletzungen sind an der Tagesordnung – mir zu hart. Ich bin froh, dass wir eine kontaktarme Sportart betreiben.

Nach der Anreise am Freitag und kurzem Check-in, trieb es uns aufgrund der tropischen Temperaturen und der hier schon oft erwähnten Warnemünder Woche an den Strand. Viele Cocktailbars waren schon am Strand aufgebaut was Urlauber wie Einheimische dorthin zog. Aufgrund der Exklusivität des Urlaubsortes, waren die Cuba Libre Preise dementsprechend angepasst. Nach etwas Suche fand sich jedoch ein Stand, der einen sehr guten und relativ erschwinglichen Cuba Libre zustande brachte. Die Temperaturen und das wirklich gemütliche Sitzem am Strand führten dazu, dass wir diverse Male diesen Stand aufsuchten und deshalb einen Havanna Club Strohhut nach dem anderen bekamen. Leider war es uns nicht möglich die Formel heraus zu finden, nach welcher die Hüte verteilt bzw. wann man sie sich “ertrunken” hatte – egal. Dies war die beste Investition an diesem Wochenende. Aufgrund der schon oben erwähnten Temperaturen am Samstag Morgen entschlossen wir uns die Hüte den ganzen Tag auf zu behalten. Nach dem wir die ersten Sportler sich neben das Feld übergeben haben sehen, wurden wir in unserer Einstellung bestärkt :-) . Die Ostsee hatte dieser Tage ca. 19°C, für mich, genau die richtige erfrischende Temperatur. Samstagabend waren, wie zu erwarten, alle Sportler und Sportlerinnen vom Turnier erschöpft. Es wurden nur die schier unzähligen “Klimbim”-Stände abgegangen und natürlich Fisch zum Abendbrot gegessen. Zu der uns bekannten Cocktailbar am Strand schafften wir es nur noch kurz und traten dann den Heimweg ins Hotel an. Sonntag stand schließlich nicht nur die Heimreise auf dem Programm, sondern auch noch die Finalspiele der Handballdamen.

“Bis 11 Uhr checken Sie bitte aus, Sie können zum Be- und Entladen vor dem Hotel parken” das waren die Worte die mir noch im Kopf herum schwirrten. Wir parkten bis dahin in der Tiefgarage neben dem bekannten Hotel Neptun. Blauäugig holte ich nach dem Frühstück das Auto (Maxi war indessen schon zum Strand um die ersten Spiele zu bestreiten) parkte vor dem Hotel und wir beluden es und checkten aus. Auf dem Rückweg zum Parkhaus (welches ja noch bis 18 Uhr bezahlt war) kamen mir erste Zweifel, ob ich denn da überhaupt wieder reinkommen würde – natürlich nicht. Wenn an einem Parkhaus “BESETZT” dran steht, dann ist es wohl so. Diese Lektion lernten einige Fahrer der Autos vor mir, in dem sie die Spirale, welche abwärts zum Parkhaus führte, wieder rückwärts hinauf fahren mussten. Parkplatz finden war schließlich in Warnemünde während der Warnemünder Woche überhaupt kein Problem – wenn man ca. 1,5h kreist. Völlig entnervt, aber noch in Laufdistanz zum Strand fand ich schließlich einen. Am Strand angekommen hatten die Mädels leider ein Spiel verloren und der Traum vom Finale ausgeträumt – vielleicht so wie unsere Nationalmannschaft heute?! Somit lagen noch 2 weitere, restliche Spiele vor ihnen. Im nächsten Spiel, ließ eine Gegnerin der Mannschaft “Wikinger-Models” das Bein stehen und ließ Maxi voll auflaufen – Pferdekuss erster Klasse. Dieser beschäftigt Maxi noch heute und Treppensteigen sieht wirklich lustig aus =). Im letzten Platzierungspiel fiel Maxi somit aus. Mit letzten Kräften schafften es die übrigen Damen, das Spiel zu überstehen und zu gewinnen. Die Damenmannschaft des SG Seehausen erkämpfte sich einen respektablen 5. Platz in einem Starterfeld von 24 Mannschaften. Herzlichen Glückwunsch.

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